Eine kleine Studie zum Thema Ernährung bei Patienten mit Asthma bronchiale

„Verbesserung der Asthma – Symptomatik durch eine IgG-basierte Eliminationsdiät.“

Asthma ist eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche in der medizinischen Grund- und Notfallversorgung.

Asthma-Anfälle treten häufig nach Kontakt mit bestimmten Auslösern wie Viren, Schadstoffen oder Allergenen auf. In der Regel können Patienten eine Kontrolle Ihrer Symptome nur mit langfristiger medikamentöser Therapie aufrechterhalten. Es ist mittlerweile bekannt, dass Immunglobulin E–vermittelte Nahrungsmittelallergene Asthmasymptome verschlimmern können. Über den Beitrag von Immunglobulin G-vermittelten Reaktionen auf Lebensmittel bei asthmatischen Beschwerden gibt es bisher kaum Untersuchungen. In der Publikation von Virdee et al. (2015) wurden zwei klinische Fälle präsentiert, bei denen IgG-reaktive Lebensmittel eliminiert wurden.

Ergebnisse

Patient 1:

Die bei Asthma übliche Medikation mit einem lang wirksamem Beta-2-Sympathomimetikum und inhalativem Kortikosteroid (z. B. Viani) konnte innerhalb von 90 Tagen abgesetzt werden. Das Bronchospasmolytikum Salbutamol konnte von einem täglichen Einsatz zu Beginn der Ernährungsumstellung wesentlich reduziert werden und wurde nach 90 Tagen nur noch als Notfallmedikation bei kaltem Wetter eingenommen.

Patient 2:

Zu Beginn der Ernährungsumstellung litt dieser Patient an 2 Asthmaanfällen pro Woche, nach 1,5 Monaten Diät traten keine Anfälle mehr auf (gesamter Beobachtungszeitraum: 3 Monate).

 Somit wurde bei diesen Untersuchungen gezeigt, dass bei Asthmatikern die Elimination von IgG-reaktiven Lebensmitteln zu einer Verringerung der Abhängigkeit von pharmakologischen Therapien führt sowie zu einer Reduktion der Asthmasymptomatik mit gleichzeitiger Erhöhung der Lebensqualität.

 

Quelle:

Virdee, Kulveen, Jeannette Musset, Matthew Baral, Courtney Cronin, and Jeffrey Langland. 2015. “Food-Specific IgG Antibody-Guided Elimi- nation Diets Followed by Resolution of Asthma Symptoms and Reduction in Pharmacological Interventions in Two Patients: A Case Report.” Global advances in health and medicine: impro- ving healthcare outcomes worldwide 4(1):62–66.

 

Diese kleine Studie macht deutlich wie wichtig die Ernährung bei dieser Erkrankung ist. Auch der Darm ist ein wichtiges Organ und wird sehr stark von der Ernährung beeinflußt. Hier haben wir aber therapeutisch noch weitere Möglichkeiten in die Gesundung des Patienten einzugreifen. Auch Therapien wie Akupunktur oder Eigenblut-Therapie sind sinnvolle weitere Therapieoptionen bei dieser Erkrankung.