Kryptopyrollurie (KPU) und  Hämopyrrolactumurie (HPU)

Die Kryptopyrollurie (KPU) sowie die Hämopyrrolactumurie (HPU) ist eine Störung im Häm-Stoffwechsel. Die KPU wurde in den 60/70er Jahren des letzten Jahrhunderts von Dr. Carl Pfeifer in den USA entdeckt und erforscht. Es wird davon ausgegangen, das ca. 10 % – 20% der Bevölkerung betroffen sind, vorwiegend Frauen.

Die drei Ebenen der Stoffwechselstörung:

  • Vitalstoffmangel
  • Entgiftungsstörung
  • Mitochondriopathie

Durch die Häm-Stoffwechselstörung kommt es zu einem starken Vitalstoffmangel, die Vitalstoffe werden vermehrt über den Urin ausgeschüttet. Die Kryptopyrollurie (KPU) sowie die Hämopyrrolactumurie (HPU) gehen auch mit einer Entgiftungsstörung einher. Das bedeutet dass neben dem Mangel an Vitalstoffen auch eine stärkere Belastung durch Giftstoffe im Organismus vorhanden ist. Der aus meiner Sicht wichtigste Punkt ist die Mitochiondropatie. Das ist die am tiefsten liegende Entgleisung dieser Stoffwechselstörung. Die Mitochondrien sind für die Energiegewinnung zuständig sowohl für den gesamten Körper als auch für die einzelne Zelle, die nur dann in der Lage ist Ihre tatsächliche Aufgabe zu erfüllen. Dies ist natürlich die Grundvoraussetzung um Gesund zu sein.

Es werden vor allem die Vitalstoffe Zink, Vitamin B6 und Mangan übermäßig ausgeschüttet. Diese Vitalstoffe haben eine sehr große Bedeutung im Körper. Zink alleine wird in über 300 enzymatischen Prozessen benötigt. Zink und Vitamin B 6 sind zum Beispiel wichtig für das Hormonsystem, die Psyche und das Immunsystem, Mangan spielt unter anderem eine Rolle beim Knochen- und Knorpel-Stoffwechsel oder bei der Bildung von Schilddrüsen-Hormonen.

So wird deutlich warum die KPU und auch die HPU bei vielen Erkrankungen zu Grunde liegen kann, sozusagen das Urleiden sind, aus dem sich andere Erkrankungen sehr viel leichter bilden. Häufig sind Betroffene anfällig für Erkrankungen und fühlen sich nie richtig gesund, hatten z.B. Entwicklungsverzögerungen. Sie sind häufig nicht so kräftig vom Körperbau ausgebildet und haben dass Gefühl nicht so Leistungsstark zu sein wie andere. Stattdessen haben Sie andere Fähigkeiten wie Kreativität, Feinfühligkeit und Sensitivität stärker ausgebildet.

Typische Erkrankungen und Symptome bei dem Vorliegen einer Kryptopyrollurie (KPU) und Hämopyrrolactumurie (HPU):

• chronische Erschöpfung/Burnout-Syndrom
• Störungen des Immunsystems, dazu gehören Allergien, Rezidivierende Blasenentzündungen und Erkältungen besonders bei Kindern
• Nahrungsmittelunverträglichkeiten
• Magen- und Darmbeschwerden
• Hashimoto Thyreoditis/Morbus Basedow
• Schlafstörungen
• Nervöse Erschöpfung
• Fehlende Traumerinnerung oder häufige Albträume
• Medikamentenunverträglichkeit (Patienten vertragen häufig Medikamente nicht so gut und/oder benötigen niedrigere Dosen, was mit dem Arzt gegebenen Falls besprochen werden muss)
• ADHS/ADS bei Kindern und Erwachsenen
• Haarausfall
• Wundheilungsstörungen
• Störungen an den Fingernägeln
•  Muskel- und Gelenkschmerzen und Hypermobilität der Gelenke
• Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaftsprobleme, Potenzstörungen
• Psychische und psychosomatische Störungen wie Depressionen und Ängste aber auch schizophrene Psychosen
• Gedächtnisstörungen, vor allem des Kurzzeitgedächtnisses

Wobei nicht alle Symptome auftreten müssen, dies ist sogar eher die Ausnahme.

Die Kryptopyrollurie (KPU) und auch die Hämopyrrolactumurie (HPU) wird über einen speziellen Urin-Test diagnostiziert, den Sie bei uns in der Praxis erhalten. Ist eine Kryptopyrollurie (KPU) und Hämopyrrolactumurie (HPU) diagnostiziert wird noch mal zwischen einer erblichen und einer erworbenen Form differenziert. Die erworbene Form ist auch wieder ausheilbar, bei der erblichen Form sind wir noch nicht so weit, es kann aber über eine gute Therapie zur gesunden körperlichen und psychischen Verfassung kommen.

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Stoffwechselstörung KPU/HPU

HPU/KPU