Jod

Jod in Algen

Jod hat das Potential Ihr Leben zu wandeln.

Es gibt aus meiner Sicht in der heutigen Zeit vor allem vier Hauptfaktoren die uns Krank machen. Dies sind hohe Toxin-Belastungen vor allem mit Schwermetallen, Pestiziden und scheinbar auch durch Xenohormone wie z.B. Mikroplastik (hier können wir noch gar nicht absehen welche Folgen dies hat). Xenohormone haben einen starken Einfluss auf unser Hormonsystem. Wir wollen diese Themen in diesem Artikel in Beziehung zu Jod setzen.

Auf der anderen Seite haben wir zum Glück inzwischen sehr starke therapeutische Möglichkeiten dem entgegen zu wirken. Eine dieser Möglichkeiten möchte ich hier vorstellen, das Element Jod.

Das heutige Grundlagenwissen und deren Verbreitung haben wir vor allem dem amerikanischen Arzt Dr. Brownstein und der amerikanischen Journalistin Lynne Farrow zu verdanken.

Jod ist ein lebensnotwendigerMikronährstoff. Jede unserer Körperzellen benötigt Jod.Wir wissen heute aus der Evolutionsforschung, dass Jod einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung von Nerven- und Hirnzellen und der Evolution geleistet hat.

Jod hat auch ausgezeichnete antibakterielle, krebsbekämpfende, antiparasitäre, pilzbekämpfende und antivirale Eigenschaften.

Jodmangel hat in der allgemeinen Bevölkerungunserer modernen Welt auf Grund der Verdrängung von Jod durch Umweltgifte wie Pestizide, Bromid und Zusatzstoffe in Lebensmitteln pandemische Ausmaßeangenommen. Allgemein müssen wir erkennen, dass die moderne Landwirtschaft haben zu einem Mangel von Jod und vielen anderen lebenswichtigen Mineralien (wie z.B. Selen) im Boden geführt hat. Feldfrüchte, die z.B. auf jodarmen Böden wachsen, sind deshalb natürlich auch jodarm.

Unsere modernen Ernährungsweisen und Lebensgewohnheiten tragen ihr weiteres zu dem Mangel an Jod und anderen Vitalstoffen bei.

Dr. Brownstein, einem der führenden Jodforscher, mit zahlreichen Erfahrungen aus eigener Praxis mit Jod gerade bei Schilddrüsen-Patienten geht davon aus, dass etwa ein Drittel der Weltbevölkerung in einer Region lebt die ein Jodmangel-Gebiet ist. Er und andere Jodforscher haben tausende von Menschen getestet und konstante Resultate vorgefunden: schätzungsweise 96% der Patienten wiesen niedrige Jodwerte auf. Die WHO hat erkannt, dass Jodmangel die weltweit einzige und größte Ursache von vermeidbarer geistiger Unterentwicklungist. Jodmangel wurde in 129 Ländern als signifikantes Problem des Gesundheitswesens identifiziert und bis zu 72% der Weltbevölkerung sind von einer Jodmangelerkrankung betroffen.

Die folgenden Krankheiten stehen scheinbar mit einem Jodmangel im Zusammenhang:

  • Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • fibrös-zystische Mastopathie (fibrös-zystische Brusterkrankung)
  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
  • chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
  • Schilddrüsenkrebs
  • Eierstockkrebs
  • Gebärmutterkrebs
  • Prostatakrebs
  • Brustkrebs

Darüber hinaus gibt es Erfahrungen mit Jod bei der Behandlung folgender Erkrankungen:

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Nephrotisches Syndrom
  • Übermäßige Schleimproduktion
  • fibrös-zystische Brusterkrankung
  • Kropf Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS/ADS)
  • Atherosklerose
  • Brusterkrankungen
  • Dupuytren-Kontraktur
  • Kopfschmerzen und Migränekopfschmerzen
  • Hämorrhoiden
  • Krankheiten der Eierstöcke
  • Speichelsteine
  • Peyronie-Krankheit
  • Erkrankungen der Prostata
  • Balggeschwülste
  • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
  • chronische Müdigkeit
  • Bluthochdruck
  • Infektionen
  • überschießende Narbenbildung / Keloid
  • Leberkrankheiten
  • Magenschmerzen
  • Benommenheit
  • Allergien
  • Menstruationsstörungen / Menstruationsunregelmäßigkeiten
  • Zahnfleischinfektion
  • Schuppenflechte
  • Infektionen
  • der Scheide
  • Syphilis
  • Gebärmutter-Myome
  • Schwermetallvergiftungen (Quecksilber, Blei, Arsen)
  • Scharlach
  • Bronchitis und Lungenentzündung
  • Fettleibigkeit / Adipositas
  • Depression
  • Brustschmerzen
  • Hautausschlag/ Ekzeme
  • Malaria
  • urogenitale Erkrankungen
  • Rheuma
  • Mandelentzündung
  • Husten
  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhter Cholesterinspiegel
  • Verstopfung / Darmträgheit
  • dünner werdendes Haar
  • Diabetes Typ 2
  • Augenprobleme
  • Sodbrennen
  • Multiple Sklerose
  • Gastroparese / Magenlähmung
  • Bakterielle Überbesiedelung des Dünndarms

Dieser umfassende Querschnitt von Erkrankungen und Beschwerden, liefert einen gewichtigen Hinweis darauf, wie wichtig dieser Nährstoff und wie weit verbreitet eine Jod- Mangelerscheinung zu sein scheint.

Das ewige Heilmittel Jod:

Etwas zur Dosierung von Jod

Laut Lehrmeinung liegt die Tagesdosis für Jod bei lediglich 150 µg, wichtig ist dabei zu verstehen, dass diese Rechnung sich ausschließlich auf den Bedarf bezieht um eine Kropfbildung zu vermeiden. Selbstverständlich wollen wir viel mehr als dieses, wir wollen das die Schilddrüse richtig arbeitet, das der ganze Körper ausreichend mit Jod versorgt wird und genug Möglichkeiten hat sich gegen Krebszellen, Parasiten, Viren, Bakterien und Pilze durch setzen kann. Dazu benötigt der Körper scheinbar Jod.

Weibliche Brüste sind der größte Speicherort für Jod. Die Versorgung mit ausreichenden Jodmengen ist notwendig um eine adäquat funktionierende Schilddrüse, eine gesunde, normale Bruststruktur, sowie auch eine normale Drüsenstruktur im gesamten Körper zu gewährleisten.

Dr. Brownstein sagt auch:

„Alle Drüsen des Körpers sind abhängig von adäquaten Jodmengen um optimal zu funktionieren. Tierstudien haben Probleme mit den Nebennieren, der Thymusdrüse, den Eierstöcken, dem Hypothalamus und der Hypophysen-Achse gezeigt, sowie auch dem gesamten Hormonsystem, wenn ein Jodmangelzustand vorliegt. Tatsächlich weisen nach der Schilddrüse die Eierstöcke die zweithöchste Konzentration von Jod im gesamten Körper auf. Ein Jodmangelzustand wird zu einem unausgewogenen Hormonsystem führen. Es ist unmöglich, ein ausgewogenes Hormonsystem zu haben ohne für eine ausreichende Jodaufnahme zu sorgen.“

Toxine:

Und der Bedarf der anderen Organe wurde in dieser Dosis nicht berücksichtigt. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen der weitverbreiteten Jod-blockierenden Schadstoffe, die im letzten Jahrhundert in unsere Umwelt eingeführt wurden in dieser Berechnung gar nicht berücksichtigt.

Es gibt einige Substanzen die das Jodmangelproblem weiter verschlimmern, dazu gehört z.B. radioaktives Jod, welches in einigen medizinischen Verfahren verwendet wird. Aber auch viele Chemikalien, welche die Bindung von Jod im Körper blockieren (z.B. Bromid, Fluorid, Chlorid). Viele Länder flouridieren trotz der bewiesenen Gesundheitsrisikos immer noch ihr Wasser. Was das Ganze noch schlimmer macht ist, dass Flourid noch giftiger ist, wenn ein Jodmangel vorliegt.

Auf der anderen Seite können wir durch Jod-Supplementierung in der richtigen Dosis die Ausscheidung von Bromid-, Flourid- und Chloridderivaten deutlich anregen. Dies ist durch Laboruntersuchungen nachweisbar. Dies ist sehr wichtig, da Bromine, Flouride und Chloride toxische Halogenide sind, die mit Jod um die Aufnahme und Rezeptorbindung im Körper konkurrieren. Dadurch wird die so wichtige Aufnahme von Jod in die Zellen verhindert.

Jod scheint auch die Entgiftung von Schwermetallen wie Blei und Quecksilber im Harn zu verstärken.

Perchlorat – eine Chlorverbindung – schädigt das Jodtransportsystemin unserem Körper. Dies scheint Krebserkrankungen zu begünstigen und das Immunsystem zu schwächen, sogar in niedrigen Dosen. Perchlorat wird in zahllosen Industrieerzeugnissen verwendet – von alltäglichen Anwendungen wie Airbags und Ledergerbung bis hin zu Raketentreibstoff.

Was machen nun diese Gifte bei uns im Körper?

Bromvergiftung wird mit Delirium, psychomotorischen Entwicklungsverzögerungen, Schizophrenie und Halluzinationen in Verbindung gebracht. Menschen mit einer Brombelastung fühlen sich oft lustlos und teilnahmslos und haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren. Bromine können sogar schwere Depressionen, Kopfschmerzen und Reizbarkeit hervorrufen. Diese Symptome können auch schon bei niedriger Aufnahme von Bromid durch die z.B. Nahrung auftauchen.

Wie wir jetzt wissen behindern Brom, Flour und Chlor die Jodaufnahme dadurch dass Sie die Rezeptoren für Jod blockieren oder besetzen und das Jod sich nicht mehr dort anlagern kann. Dies liegt daran das alle vier genannten Elemente Halogene sind und sich ähneln und auch ähnlich Reaktionsmuster haben. Der unterschied für den Körper ist das Jod in der Evolution einen wichtigen Beitrag für unsere Entwicklung beigetragen hat während die anderen Stoffe das Leben eher behindern.

Brom, ein bekanntes Karzinogen, lagert sich z.B. auch an den Jodrezeptoren in der Brust an. Bei Frauen mit Brustkrebs finden sich viel größere Mengen der toxischen Halogenen Brom und Fluor als bei Frauen ohne Brutkrebs. Auf der anderen Seite hat Jod anti-karzinogene Eigenschaften.

Es werden große Mengen an Jod in vielen unterschiedlichen Körperregionen und Organen angereichert. Hier einige Beispiele: in den Brüsten, in den Eierstöcken, in der Schilddrüse, in den Speicheldrüsen, in der Rückenmarksflüssigkeit und im Gehirn, in der Magenschleimhaut, im Adergeflecht des Gehirns / Plexus choroidus sowie im Ziliarkörper des Auges. Im Gehirn ist Jod im Substantia nigra konzentriert, dem Bereich, der mit der Parkinson’schen Krankheit in Verbindung steht.

Es gibt eine medizinische „Jod-Phobie“

Laut Dr. Guy E. Abraham, einem weiteren Jod-Papst aus den U.S.A. könnte die „medizinische Jod-Phobie“, also die unbegründete Furcht davor, anorganisches, nicht radioaktives Jod/Jodid zu verwenden oder zu verordnen mehr menschliches Leid und Tod verursacht haben als beide Weltkriege zusammengenommen, indem sie sinnvolle klinische Forschungen darüber verhinderte, welche Menge Jod für eine optimale körperliche und geistig-seelische Gesundheit benötigt wird.

Dr. Abraham war einer der weltweit führenden Jod-Forscher. Er hat darauf hingewiesen, dass die erforderliche tägliche Dosis an Jod, die notwendig zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Jodversorgung deutlich über der empfohlenen Tagesdosis von 150 µg Jod pro Tag liegt!

Hier wissen wir ja auch inzwischen, dass dies mal gerade genug ist um einen Kropf zu vermeiden. Die Schilddrüse ist ein Organ ist welches Jod speichert, wenn der Körper gesättigt ist enthält sie 50 mg Jod, die weibliche Brust noch mehr. Das macht natürlich sehr viel Sinn, denn der Säugling muss ja ausreichend mit Jod versorgt werden um z.B. das Gehirn exzellent entwickeln zu können aber auch für die Schilddrüse. Es Gibt Untersuchungen, dass der IQ unter Jodgabe während der Schwangerschaft um 10 Punkte ansteigt, kein all zu schlechtes Ergebnis.

Viele im Gesundheitswesen tätige haben Angst vor Jod aus Unwissenheit vor seiner Biochemie und Physiologie. Vor 150 Jahren galt es noch als das potenteste Heilmittel der damaligen Zeit. Heute ist dem Wissen von damals Unwissenheit und Verunsicherung gewichen.

Fälschlicherweise steht Jod sogar im Verdacht Schilddrüsenunterfunktionen auszulösen. Dabei ist es genau anders herum, es ist einer der wichtigsten Schlüssel für die Hormonproduktion in der Schilddrüse. Das erkennt man schon daran, dass die Schilddrüsenhormone wie fT3 oder fT4 nach der Anzahl der enthaltenen Jodatome im Hormon benannt wurden, z.B. enthält fT3 = 3 Jodatome…

freies T3 mit drei I (Iodatomen)

 

 

 

freies T4 mit vier I (Iodatomen)

 

Einer der Gründe für die oben genannte falsche Vorstellung ist sicher dem ansteigendem TSH-Werten unter der Jodtherapie geschuldet. TSH ist das bekannteste Hormon in der Schilddrüsen-Diagnostik aber wenn wir genau hinschauen auch, dass am wenigsten Aussagekräftigste (aber das ist ein anderes Thema.

Der TSH-Wert steigt unter der Jod-Therapie nur an um weitere sogenannte Natrium-Jodid-Symporter zu bilden (denn dafür ist das TSH auch zuständig) und nicht um die Schilddrüse anzuregen mehr Schilddrüsenhormone zu produzieren wofür es vorrangig zuständig ist. Natrium-Jodid-Symporter werden benötigt um das Jod in die Zelle zu bekommen Erst wenn unter Jodgabe der Jodspiegel stegt baut der Körper mehr von den Natrium-Jodid-Symporter um das Jod in den Erfüllungsort zu transportieren (die Zelle). Die Erhöhung des TSH-Wertes unter Jodgabe kann bis zu 6 Monate gehen, danach senkt sich spätestens der Wert wieder ab.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist vor allem zu sehen, dass ich eine Schilddrüsenfehlfunktion nur über die Werte fT3 und fT4 erkennen kann. Das sind die wirklich wichtigen Hormone in der Schilddrüsendiagnostik.

 

Laut Dr. Brownstein deutet die Forschung darauf hin, dass die Einnahme von Schilddrüsenhormonen bei bestehendem Jodmangel diesen Jodmangel noch verschlimmern kann, da die Stoffwechselrate erhöht ist. Dr. Brownstein berichtet darüber, dass die Einnahme von Schilddrüsenhormonen bei einem bestehenden Jodmangel das Risiko von Brustkrebs und möglicherweise anderen Krebsarten erhöht.

Jod Hochdosistherapie

Jod für die Schilddrüse